Erweiterungsbau der Vulpius Klinik Bad Rappenau erhält Förderung aus dem Jahreskrankenhausbauprogramm
Der Ministerrat hat beschlossen, im Rahmen des Jahreskrankenhausbauprogramms 2026 des Landes Baden-Württemberg insgesamt 14 große Bauvorhaben und vier Planungsraten zu fördern. Dafür sind im Landeshaushalt 248 Millionen Euro vorgesehen.
Landtagsabgeordneter Dr. Michael Preusch (CDU) freut sich sehr darüber, dass auch der Erweiterungsbau der Vulpius Klinik in Bad Rappenau gefördert wird. Die prognostizierten Gesamtkosten des Vorhabens betragen 40,1 Mio. Euro. Die konkrete Höhe der Landesförderung kann erst nach Abschluss der Fördergespräche beziffert werden. Denn die Gesamtkosten enthalten auch bauliche Maßnahmen, die nicht förderfähig sind. „Mit der aktuellen Förderzusage leistet das Land auch für die Weiterentwicklung der Krankenhausstrukturen in unserer Region einen wichtigen Beitrag“, erklärt der Landtagsabgeordnete, der vor Kurzem die Klinik besucht und sich über die Arbeit informiert hatte.
Als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion setzt sich Dr. Preusch für eine flächendeckende und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung im Land ein und zeigt sich sehr erfreut über das Engagement des Landes: „Die Krankenhäuser im Land befinden sich in einer äußerst herausfordernden Lage. Einerseits finanziell, weil die aus den unzureichenden Fallpauschalen der Krankenkassen resultierenden Defizite seit Jahren wachsen. Andererseits strukturell, weil wir bald in die konkrete Umsetzung der vom Bund beschlossenen Krankenhausreform starten müssen. Es ist ein starkes Zeichen, dass das Land in dieser Situation fest an der Seite unserer Krankenhäuser steht. In der zu Ende gehenden Legislaturperiode konnten die Fördermittel des Landes deutlich erhöht werden. Insgesamt sind von 2021 bis 2026 mehr als 3,8 Mrd. Euro in unsere Krankenhäuser investiert worden. Hinzu kommen ganz aktuell auch noch 200 Mio. Euro aus dem Infrastruktursondervermögen des Bundes, die in die Krisenfestigkeit unserer Krankenhäuser fließen werden.“