16,6 Millionen Euro für Breitbandausbauprojekte in Baden-Württemberg - 150.000 Euro fließen in Projekt nach Ittlingen
Der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl teilt mit, dass der Breitbandausbau im Land mit weiteren 16,6 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg gefördert wird.
Die Landtagsabgeordneten Dr. Michael Preusch (CDU) und Erwin Köhler (Grüne) freuen sich, dass 150.000 Euro in den Wahlkreis Eppingen für ein Projekt der Gemeinde Ittlingen (Lückenschlussprogramm in der Gemeinde Ittlingen) fließen.
"Der Lückenschluss der digitalen Infrastruktur ist eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der Menschen, Verwaltung und Wirtschaft. Es freut mich sehr, dass die digitale Infrastruktur der Gemeinde Ittlingen nun auch modernisiert werden kann", so Dr. Michael Preusch MdL (CDU).
„Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute Grundvoraussetzung dafür, dass unsere Gemeinden lebendig und zukunftsfähig bleiben. Ich freue mich daher sehr, dass mit der Förderung in Ittlingen ein weiterer wichtiger Schritt hin zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land gelingt. Jeder neue Glasfaseranschluss stärkt die Chancen der Menschen vor Ort – im Privaten, in der Bildung und in der Wirtschaft", so Erwin Köhler (Grüne).
Digitalisierungsminister Thomas Strobl sagte: „Schnelles Internet ist heute so selbstverständlich wie Strom und Wasser – und zugleich die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Verwaltung und gute Lebensverhältnisse im ganzen Land. Jeder einzelne Förderbescheid ist ein Versprechen: auf Fortschritt, auf Chancen und auf Zukunft – in jedem Winkel Baden-Württembergs.“
Digitalisierungsminister Thomas Strobl übergab 17 Zuwendungsbescheide für 10 Zuwendungsempfänger aus neun Landkreisen in Höhe von insgesamt 16,6 Millionen Euro. Mit der Übergabe wird der Ausbau des schnellen Internets in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Reutlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen sowie im Stadtkreis Freiburg gefördert. Insgesamt erhalten mit den geförderten Projekten 2.929 Gebäude einen Glasfaseranschluss, darunter 48 Unternehmen, eine Schule und sieben weitere öffentliche Einrichtungen.
Breitband Ortenau mit größter Förderung – Lückenschlussprogramm stark nachgefragt
Die höchste Förderung in dieser Runde erhält die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG für zwei Projekte in Oppenau und Hornberg. Das Unternehmen hatte in einem aufwendigen Verfahren eine Neuclusterung der Adresspunkte vorgenommen, um Synergien und Effizienzpotenziale beim Ausbau zu heben. Der Einsatz hat sich gelohnt: Mehr als 11,5 Millionen Euro fließen in diese beiden Vorhaben.
Seit 2016 hat das Land mehr als 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Bundeszuschüssen ergibt sich ein Gesamtbetrag von fast sieben Milliarden Euro für den Breitbandausbau. Im Vergleich zu den anderen Ländern in der Bundesrepublik hat Baden-Württemberg überproportional von den Fördermitteln des Bundes profitiert. Bis heute hat das Land so mehr als 3.700 Projekte gefördert, durch die rund 580.000 Adresspunkte erschlossen werden. Im Doppelhaushalt 2025/2026 investiert das Land weitere 1,1 Milliarden Euro in den Ausbau des schnellen Internets in Baden-Württemberg.