Landtagsabgeordneter Dr. Michael Preusch und Ittlingens Bürgermeister Kai Kohlenberger zur Vollsperrung der L592

Dr. Michael Preusch: „Vollsperrung der L592 zwischen Ittlingen und Reihen ist nicht weiter hinnehmbar.“ – Bürgermeister Kohlenberger: „Situation für Bürgerschaft und Gewerbetreibende sehr belastend.“ 

Bereits zu Beginn der Maßnahme Mitte Oktober hatte sich der Eppinger Wahlkreisabgeordnete, Dr. Michael Preusch, an das Verkehrsministerium Baden-Württemberg gewandt und sich dafür eingesetzt, die Vollsperrung der L592 zwischen Ittlingen und Reihen so schnell wie möglich wieder aufzuheben. „Insbesondere für die anliegenden Gewerbetreibenden in Ittlingen ist die Vollsperrung ein Desaster“, beklagt Dr. Michael Preusch die aktuelle Situation: „Signifikante Umsatzrückgänge für die Unternehmerinnen und Unternehmer können wir so nicht hinnehmen.“  Auch Ittlingens Bürgermeister Kai Kohlenberger sieht die  Einschränkungen der anliegenden Gewerbetreibenden und der betroffenen Bürgerschaft kritisch und hofft auf ein baldiges Ende der Vollsperrung. 

Auf Anfrage des Verkehrsministeriums begründet die Deutsche Bahn AG die Vollsperrung nun mit einer Optimierung des Bauablaufs. Laut Information der Deutschen Bahn AG solle die Stecke in der kommenden Woche freigegeben werden. Es werde jedoch einen weiteren Bautermin im kommenden Jahr geben. Auch für diesen sei eine erneute Vollsperrung nötig, so die Information aus dem Verkehrsministerium. Für den CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Michael Preusch ist dies nicht nachvollziehbar und er hat deshalb die Deutsche Bahn AG um Stellungnahme – unter Einsicht in die Planungsunterlagen – gebeten. 

„Die Pandemie hat insbesondere unsere lokalen Unternehmen so massiv belastet, dass ein erneuter Einbruch in der derzeitigen Erholungshase ein existenzielles Risiko mit sich bringt. Die Notwendigkeit der Baumaßnahme ist unstrittig, wohl aber die Notwendigkeit der Vollsperrung“, sagte Dr. Michael Preusch abschließend und betonte, weiter gegen die Vollsperrung vorzugehen. Diesbezüglich stehe er mit Bürgermeister Kohlenberger im regen Austausch. 

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